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Hallo Leute,

vielleicht habt ihr es schon mitbekommen: Andrea, bekannt als ForestFairy, ist seit vorgestern Abend kein Fandom-Mitarbeiter mehr. Das kam für uns alle, sicher auch euch, sehr unerwartet und es hätte dabei aus unserer Sicht einiges besser laufen sollen.

Ich will diesen Blog, anders als vielleicht manche erwarten würden, nicht nutzen, um mich über irgendwas zu beschweren. Das habe ich bereits an anderer Stelle gemacht und werde sehen, ob das irgendwie aufgenommen wurde. Ich bitte euch auch, diesen Blog (bzw. die Kommentare) nicht für Beschwerden zu nutzen; Das ist nicht der Sinn hiervon und wäre hier so oder so falsch aufgehoben.

Aber zurück zum Thema: Heute möchte ich mich bei Andrea bedanken – und einige andere auch. Ja, das was sie gemacht hat war ihr Job. Aber auch einen Job kann man verschieden machen.

Ich bin ja, im Vergleich zu manchen anderen, noch nicht sehr lange dabei, aber habe seit ich hier Admin bin, an wohl fast jedem (Arbeits-)Tag mit ihr geschrieben.

Ich denke, eine ihrer Eigenschaften, die uns alle betroffen hat, ist der Fakt, dass sich Andrea immer und jederzeit für uns eingesetzt hat. Sie hat wirklich jeden vernünftigen Vorschlag weitergegeben und hat immer versucht, die bestmögliche Lösung herbeizuführen. Nicht selten stand sie dabei „zwischen den Fronten“; Auf der einen Seite die Entscheidungen des Unternehmens, auf der anderen die Reaktionen der Benutzer darauf. Das war sicherlich nicht immer einfach. Generell war sie jedem Benutzer gegenüber freundlich und fair und hat den Benutzern nicht selten mehrere Chancen gegeben.

Für einige war sie nicht nur eine Person aus dem Internet, sondern eine Art „Kollegin“ oder sogar Freundin. Ich kann nur dem zustimmen, was Cyanide zu mir gesagt hat: Andrea war – oder vielmehr ist – eine von uns.

Und eine weitere Sache habe ich schon mal erwähnt:

Ich erinnere mich auch an die Sprechstunde (Laberstunde), in der ich zum ersten Mal im Chat war und ich mit „Hey SpacePucky, schön dich hier zu sehen!“ (oder so ähnlich) begrüßt wurde. —   SpacePucky in Ein Jahr auf Wikia

Es steht vielleicht nicht in meinem alten Blog, aber ratet mal, wer mich da begrüßt hat. Tatsächlich weiß ich auch noch, dass ich gerade den Chat verlassen wollte und mich diese Begrüßung irgendwie doch aufgehalten hat. Und naja, mich wurdet ihr seitdem ja nicht wieder los …

Aber ich wollte mich eigentlich möglichst kurzfassen: DANKE, ANDREA!


Ich glaube, alle und sie selber verstehen, was ich hier sagen will. Ich wünsche dir, Andrea, viel Glück auf deinem weiteren Weg und eine schöne Weihnachtszeit. Ich hoffe, man sieht sich mal wieder!


So viel zu mir. Es gibt aber natürlich noch viel mehr Leute, die etwas dazu sagen wollen …

Cyanide

Dann wenn man denkt, dass 2016 gerade vorbei ist und wir ein recht aufregendes Jahr hinter uns haben, dachte ich man schleift sich zur Ziellinie für Silvester und dann kommt das. Ich kann es nicht in Worte fassen, was ich da erlebte und ich saß gegen Mitternacht kerzengerade im Bett, als sich das Szenario vor meinen Augen abspielte und man versuchte, eine logische Erklärung dafür zu finden.

Und ich glaube in meinen ganzen „Wikialebensjahren“ war ich noch nie so traurig, dass ein Benutzer gehen musste und ich finde noch bis jetzt keine passenden Worte. Es ist einfach so, als ob etwas fehlen würde und man kann die Lücke der Leere nicht füllen und sucht vergebens nach dem Grund. Wir haben am Montag nicht nur einen Wikia-Mitarbeiter verloren, sondern auch eine gute Freundin und „Forenmutter“.

Tony

Also eigentlich war mein Plan ein kleines Video zusammenzuschneiden, mit ein paar Bildern, einigen Sprüchen, den Reaktionen auf Andreas Abschieds-Post und natürlich einer musikalischen Untermalung, die nur so triefen sollte. Dann fiel mir aber auf, dass Andrea nicht gestorben ist, sondern lediglich ihre derzeitige Tätigkeit nicht mehr ausüben darf, weshalb ich beschlossen habe, ihr und auch uns Mut und Hoffnung für die Zukunft zu machen.

Auch wenn es hier sicher viele Leute gibt, die virtuell mehrere Jahre von Andrea begleitet wurden, gehöre ich zu den Personen, die das Glück hatten, sie auch persönlich kennenzulernen. Und eines sei euch gesagt: Sie ist noch viel besser, als sie es euch zeigen konnte.

Denn neben den vielen fachlichen Dingen, denen sie sich widmete, nahm sie sich stets die Zeit, auch die Personen hinter den Nicknamen kennenzulernen. Dabei beruhten solche Gespräche stets auf Gegenseitigkeit. Und ich glaube, dass genau dieser Punkt auch nun unser und auch ihr Problem sein wird – denn für Andrea waren wir alles andere, als nur ein Job – wir haben einen Platz in ihrem Herzen bekommen und den kann und will man nicht einfach entfernen.

Wir sollten dankbar sein, dass wir die Möglichkeit hatten, einen so wundervollen Menschen wie Andrea getroffen, anstatt sie nie kennengelernt zu haben. Ich wünsche dir, dass sich ganz schnell eine neue Chance für dich auftun wird und du genauso fröhlich und frech weitermachen kannst, wie bisher. Auch ich werde dich niemals vergessen, denn dieser Abschied ist kein endgültiger, sondern nur ein Pause, bis wir uns wiedersehen …


Zum Abschluss noch etwas von mir: Füllt gerne die Kommentare mit euren Worten und Wünschen für Andrea, aber nutzt das hier wie gesagt nicht, um irgendwelche Spekulationen zu erfinden oder so.

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